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A wie

Ausstellung

Sucht euch ein bestimmtes Produkt aus Fairem Handel aus und veranstaltet dazu eine Ausstellung.

Wo kann eine Ausstellung stattfinden?
Geeignete Orte sind:

  • Jugendhaus
  • das Foyer des Völkerkundemuseums,
  • eine öffentliche Bücherei,
  • das Gebäude der örtlichen Volkshochschule,
  • ein Gemeindehaus,
  • ein Stadtteiltreff,
  • öffentliche kirchliche Einrichtungen,
  • öffentliche Gebäude wie Ämter,
  • Banken,
  • Sparkassen,
  • Schulen…

Laufen im Völkerkundemuseum länderspezifische Ausstellungen, ist das die Gelegenheit, den Fairen Handel mit ins Spiel zu bringen!

Das müsst ihr vorher klären:

Sucht die relevanten Ansprechpartner(innen) bei der jeweiligen Einrichtung, um die Erlaubnis für eure Aktion einzuholen. Das kann die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit, aber auch das Sekretariat sein. Eine Recherche im Internet oder in den Gelben Seiten hilft euch erst mal weiter.

Gut vorbereitet ins Erstgespräch!

Ihr müsst erklären können:

  • was ihr wollt,
  • warum ihr es wollt,
  • was eure Aktion bezweckt,
  • warum ihr euch diesen Ort ausgesucht habt.

Euer Konzept sollte beinhalten

Über welchen Zeitraum ihr die Ausstellung plant und wer von euch sie wann betreut. Die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher haben sicher Fragen, deshalb sollte immer jemand vor Ort sein, der kompetent Auskunft geben kann.
Stellt für den Veranstaltungsort eine positive Presse in Aussicht – auch für die Einrichtung kann eure Ausstellung ein Imagegewinn sein!

Achtung!

Die Öffnungszeiten für eure Ausstellung dürfen nicht mit euren Schulzeiten kollidieren! Vermittelt den Eindruck, dass Ihr alles geplant habt und auch eigenständig umsetzen werdet. Zieht euch einigermaßen zivil an! Eine Sparkasse zeigt sich nicht von der Aussicht begeistert, 4 Wochen lang flippige Ausstellungsbetreuer(innen) im Foyer zu haben.

Potenzielle Themen für eine Ausstellung

Am besten, ihr variiert verschiedene Vorschläge, die ihr hier findet. Nehmt Anregungen aus der Gruppenstunde und den Aktionen und macht sie zu Teilen einer Ausstellung. Die Regionalen Fair Handelszentren (Adressen findet ihr bei den Downloads) und die Weltläden (im Internet unter www.gepa.de oder www.weltlaeden.de ) versorgen euch gerne mit Info-Material, Plakaten und Flyern.

Zum Beispiel:
Von der Kakaobohne zur Schokolade – eine süß-exotische Reise vom Süden in den Norden“

  1. Schokostrauß
    Besorgt schöne Zweige, stellt sie in eine große Vase und behängt sie nach eigenem Gusto. Ihr könnt Kakaobohnen dran hängen, Verpackungen von Schokolade, kleine Täfelchen und alles was sonst noch zu Kakao und Schokolade passt.
  2. Plakate, Bilder
    Nehmt die Infos aus der Gruppenstunde und gestaltet daraus Schautafeln und Plakate – z.B. könnt ihr markieren, aus welchen Ländern die größte Menge Kakao importiert wird. Fragt im Weltladen nach Plakaten, Flyern etc.
  3. Die Hauptbestandteile von Schokolade
    Kaum jemand weiß, woraus Schokolade eigentlich besteht. Die Hauptbestandteile einer Milchschokolade sind: Kakaobutter, Kakaopulver, Milch und Zucker. Ihr könnt Kakaobohnen bestellen unter: www.infozentrum-schoko.de und unter www.kaffeeshop24.de. Kakaobutter gibt´s in der Apotheke. Diese „Zutaten“ eignen sich hervorragend für eine Ausstellung!
  4. Preisausschreiben
    Nehmt die Fragen aus dem Fußball- oder Kakao-Quiz für Gruppenstunden als Anregung (siehe Downloads )

Sicherlich habt ihr noch mehr Ideen. Daraus lässt sich dann ein Preisausschreiben machen. Eurer eigenen Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt: selbst entworfene und geklebte Collagen, Plakate, etc. sind meist die schönsten, weil sie individuell und ortsbezogen sind.

Zum Beispiel:
„Der Ball ist rund? – Fußbälle, ein Produkt mit Ecken und Kanten“

Mit dem Fußballaktionskoffer habt ihr die Basis für eure Ausstellung zum Thema „Fair Pay – Fair Play“. Fußballaktionskoffer könnt ihr bei allen Regionalen Fair Handelszentren ausleihen. Die Adressen der Verleihstellen findet ihr unter Downloads.

Im Koffer findet ihr Materialien, die sich hervorragend eignen,  um auf die unfairen Bedingungen bei der Fußballherstellung aufmerksam zu machen und mit dem Fairen Handel eine Handlungsalternative zu eröffnen.

Selbstgemalte Plakate ergänzen den Inhalt. Tretet ihr zur Ausstellungseröffnung in bunten Trikots an, schafft ihr das passende Ambiente zu einem sportlichen Thema.
Eröffnet doch parallel zur Ausstellung ein „Wettbüro“ für Fußballwetten und stellt Spielpläne zur EM oder WM auf, je nachdem, welches internationale Turnier gerade ansteht.

Bietet ein Kinder- und Jugendprogramm an. Hier können die jungen Besucherinnen und Besucher auch das Bällenähen ausprobieren und nachempfinden. Die Anleitung dazu findet ihr unter Downloads als „Teamspiel Ballnähen“.

Auch ohne den Fußballaktionskoffer lässt sich eine Ausstellung organisieren. Der nächste Weltladen versorgt euch gerne mit Material. Aus Texten und Infoheften lassen sich ebenfalls ansprechende Plakate malen und gestalten. Sicherlich kann euch der Weltladen mit Bällen ausstatten, die nicht mehr verkauft werden können.

Auf alle Fälle solltet ihr bei der Ausstellung auch Auskunft geben können, wo man die fair gehandelten Bälle kaufen kann und was sie kosten. Das teilen euch die Weltladen-Mitarbeiter(innen) mit oder ihr ruft direkt bei der GEPA-Zentrale unter der Telefonnummer (0 2 02) 266 83-10 an.

Material zum Herunterladen

Kakaobohnen und lila Kühe
KV_Quiz_Kakaobohnen_lilaKuehe.pdf

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