I wie
Info-Stand
Wer einen Informationsstand betreut, muss wissen, worüber er redet.
Also ist euer erster Schritt, euch über die Prinzipien, das Sortiment und die Hintergründe des Fairen Handels zu informieren. Dann müsst ihr entscheiden, welche Informationen ihr weiter geben wollt und in welcher Form – z.B. ob ihr eine Stellwand für Plakate braucht oder ob ihr Handzettel verteilt oder eine andere Form der Informationsvermittlung wählt. Vielleicht wollt ihr ein bestimmtes Produkt in den Vordergrund stellen, dann könnt ihr speziell zu diesem Produkt Informationen präsentieren.
Ihr erreicht die Leute am besten über persönliche Geschichten, denn dann werden hinter Zahlen, Daten, Fakten auch die Menschen erkannt, um die es ja letztlich geht. Eine solche persönliche Geschichte könnte beispielsweise lauten:
„Der Alltag der achtjährigen Maria aus Mexiko sieht folgendermaßen aus: Sie arbeitet mit, kann nicht zur Schule gehen, muss ihre Geschwister hüten... Das sind die Auswirkungen, wenn es nicht fair zugeht im Handel. Sie können daran etwas ändern!“
Auf dieser Website findet ihr unter Fairer Handel/Partner ganz nah auch noch mehr Berichte von Jugendlichen aus Produzentengruppen im Fairen Handel. Auf den Internet-Seiten der fairen Importorganisationen (Downloads ) sind Handelspartnerprojekte beschrieben, die ihr beispielhaft vorstellen könnt, um so einen persönlichen Bezug herzustellen.
Legt auch fest, welche Zielgruppen ihr genau ansprechen wollt. Jugendliche brauchen andere Medien als Senioren. Die Frage lautet also: „schokoletter“ oder gefüllte Kaffeebohnen?
Dann geht es los: Baut an ungewöhnlichen Orten, wo Menschen Zeit und Muße haben, einen Infostand auf: in Kinos, im Theater, im Bahnhof… Habt ihr Gelegenheit, diesen mit einer Aktion zu verbinden, ist für Aufmerksamkeit gesorgt: das kann eine Verlosung, Pantomime, eine Umfrage, eine Malaktion oder ein Quiz sein. Bestimmt fallen euch noch andere tolle Aktionen ein.
Checkliste
- Was brauchen wir für den Aufbau des Infostandes?
- einen Tapeziertisch?
- einen Bollerwagen?
- einen Bauchladen?
- Wer ist Ansprechpartner für die Räume?
- Wann machen wir den Stand?
- Wer besetzt ihn, wann, wie lange?
- Gibt es eine öffentliche Veranstaltung, wo wir uns einklinken können? Sommerfest im Zoo, Jubiläum des Kinos, Straßenfest im Stadtteil oder im Dorf…
- Muss der Stand beim Ordnungsamt angemeldet werden?
Material
- Flyer
- Plakate
- Unterschriftenlisten für bestimmte Aktionen, politische Forderungen
- Produktpröbchen (fragt im Weltladen nach)
Noch eine bessere Idee?
... oder eine weitere klasse Idee oder pfiffige Aktion?
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Schicke uns dazu eine E-Mail unter dem Stichwort "fair4you" mit der Beschreibung deiner Idee bzw. deiner Ideen an unsere Online-Redaktion: fairtrade@gepa.org.
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