. .

Die Einkaufsrevolution

Konsumenten entdecken ihre Macht

Die Einkaufsrevolution, eine Weltkugel in einer Papiertüte

Wenn niemand Eier aus Legebatterien kauft, Schnitzel von industriell gehaltenen Mastschweinen isst, Kleidung aus den Sklavenbetrieben Chinas trägt und kein Mensch von Kindern geknüpfte Teppiche kauft, werden diese Produkte vom Markt verschwinden.

Eine Wirtschaftsjournalistin redet Klartext. Es gilt, sich als Verbraucher wieder ein Stück Würde zurückzuerobern. Würde, die in der Billigökonomie verloren gegangen ist. Wer will schon Teil einer menschenverachtenden Wirtschaftspraxis sein? Eines ist sicher: Die Wirtschaft wird nicht untergehen, wenn die Einkaufsrevolution losbricht. Im Gegenteil: Sie wird weiter nur dem Kunden dienen.

Der Markt wird sich verändern und sich auf die kritische Nachfrage einstellen - und ethisch und ökologisch vertretbare Produkte anbieten.

Der Konsument muss nur seine Macht wieder nutzen. Nicht um den Markt zu retten, sondern um sich ein gewisses Maß an Würde zurückzuerobern, die er als „freiwilliger Untertan des Marktes“ aufgegeben hat.

zurück zur Übersicht