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Bälle

GEPA-Kampagnenball zur WM

GEPA-Ball "Teamwork Gold"

Fair Pay – fair play – spätestens seit der FIFA WM 2006 kennt jeder diesen Slogan!

Aber kannst du dir auch wirklich etwas darunter vorstellen?

In einer kleinen Stadt im Nordosten Pakistans, in der Stadt Sialkot, werden 80 % aller Fußbälle der Welt produziert. Das Zusammennähen der 32 Waben zu einem Fußball ist aufwändige und anstrengende Handarbeit. Selbst geübte Näherinnen und Näher brauchen für einen Ball etwa 1 bis 2 Stunden. Besonders schwierig ist es, die letzten Waben zusammen zu nähen. Dazu muss der Ball gewendet werden, weil er von außen verschlossen wird. Mit dem so genannten „letzten Stich“ wird der Ball dann fertig.

Bezahlt wird nach Stückzahl und nach Qualität. So erhält eine Näherin bzw. ein Näher für einen Ball der Qualität B durchschnittlich 38 Rupien. Das sind umgerechnet 34 Cent.
Dieser niedrige Verdienst reicht nicht aus, um die ganze Familie zu ernähren. Oft müssen deshalb die Kinder irgendwie zum Familieneinkommen beitragen.

In Folge des öffentlichen Drucks wurde mit dem Atlanta Agreement beschlossen, die Kinderarbeit in der Fußballindustrie abzuschaffen. Jedoch wurde die Ursache der Kinderarbeit – die niedrigen Löhne – damit nicht beseitigt.

Auch um Kinderarbeit grundsätzlich zu verhindern setzt sich der Faire Handel für die Zahlung höherer Löhne ein.
Denn erst wenn die Erwachsenen genug verdienen, müssen die Kinder nicht mehr mitarbeiten und können statt dessen zur Schule gehen.

Weitere Informationen zur Ballproduktion findet ihr hier