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Trends und Entwicklungen im Fairen Handel

Fakten, Fakten, Fakten
Die Fair-Handels-Branche boomt. Die Deutschen kaufen mehr faire Produkte als je zuvor und gaben 2010 für fair gehandelte Produkte 413 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 28 %. Damit wurde ein Rekordumsatz von 91 Millionen Euro erzielt. Mehr als eine Millionen Kleinbauern und Arbeiterinnen und Arbeiter profitieren vom Fairen Handel. Rechnet man deren Familien mit ein, sind es sogar rund sechs Millionen Menschen, die durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern können.

Mittlerweile werden fair gehandelte Produkte in 33.000 Weltläden, Bioläden und Supermärkten sowie in rund 18.000 gastronomischen Einrichtungen angeboten.
Die GEPA ist der größte Fair-Handels-Importeur in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurden für rund 90 Millionen Euro GEPA-Kaffees, Schokoladen, Tees, Honig oder Handwerksartikel gekauft.
Zur GEPA

Alle anerkannten Fair-Handels-Importeure zusammen verkauften 2010 Waren im Wert von ca. 110 Mio. Euro. Der Klassiker ist immer noch Kaffee. 2010 wurden 8.152 Tonnen abgesetzt. Dies ist eine Steigerung um 38 Prozent. Aber auch der Non-Food-Bereich mit Fairtrade-Siegel wird verstärkt nachgefragt, z.B. fair gehandelte Textilien und Blumen.
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Was sagen die Verbraucher?
Absolute Grundlage dieser positiven Entwicklung ist das hohe Vertrauen, das der Faire Handel in Deutschland genießt. Das ergab eine Verbraucherbefragung im Jahr 2010: Für 60 % der Verbraucher ist die „richtigen Verwendung des Geldes“ ein Grund, fair gehandelte Produkte zu kaufen. 55 % der Verbraucher gaben an, dass die Qualität fair gehandelter Produkte relevant sei. Und der Ausschluss ausbeuterischer Kinderarbeit in der Produktion ist für 77 % der Befragten wichtig.